Interessengemeinschaft Nonnenwiesen    
   
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Wie kam es zur IG bzw. wie ist der aktuelle Stand?

10.12.2004
Im Amtsblatt der KW 50/2004 erscheint als Tagesordnungspunkt Nr. 6 der letzten Sitzung vor den Weihnachtsfeiertagen am 16.12.2004 folgendes:

Vorhabenbezogener Bebauungsplan zur Errichtung eines Landhotels im Gewann Nonnenwiesen, Brackenheim-Dürrenzimmern; Aufstellungsbeschluss

16.12.2004
die Gemeinderatssitzung:
In der Sitzung fällt vorallem auf, dass viele Mitglieder des Gemeinderates nur unzureichend über den Standort; die Größe usw. des Hotels informiert scheinen.
Trotzdem wird der vorhabenbezogene Bebauungsplan beschlossen.

23.12.2005
Öffentliche Bekanntmachung des Beschlusses im Amtsblatt Augabe 52/2004.

Dazu stand in der Rubrik "Aus der Arbeit des Gemeinderates"

Mehrheitlich entschied sch der GR für das Gewann Nonnenwiesen in Brackenhem-Dürrenzimmern als Standort für die Errichtung eines Landhotels, weil dieser Standort sowohl aus regionalplanerischer Sicht als auch aus sicht des Landratsamtes unter den vorgestellten Alternativen am besten geeignet scheint. Zur Durchführung eines Vorhabens im Außenbereich sind allerdings die bauplanungsrechtlichen Vorgaben zu schaffen. Aus diesem Grunde beschloss der GR, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Gleichzeitig wird der gewählte Standort in die anstehende Fortschreibung des Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Brackenheim/Cleebron mit aufgenommen. Außerdem wird eine Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen einer öffentlichen Bekanntmachung und Auslegung im Stadtbauamt durchgeführt. ....

Anmerkung: man könnte den Eindruck bekommen, der GR haette ueber die Alternativen Standorte abgestimmt...

10. 01.2005
Wurfsendung des City-Hotel-Besitzers sorgt für einigen Wirbel in der Stadt. .

13.01.2005
Erster Artikel zu diesem Thema in der Heilbronner Stimme

16.01.2005
2.Wurfsendung des City-Hotel-Besitzers

20.01.2005
In der Heilbronner Stimme erscheint ein weiterer Artikel zu diesem Thema.

..für die Grundstücke hat sich die Stadt bereits Kauf-Optionen gesichert. "Diese Vorgehensweise empfiehlt sich" lt. BM Kieser
..Dass der Informationsstand "nicht so war, wie man es sich gewünscht hätte", als im Dezember der Bebauungsplan für das Landhotel in die Wege geleitet wurde, meint zwar CDU-Fraktionssprecherin J.Layher. Dennoch steht sie zu ihrer Entscheidung. .... Es sei ja noch gar nicht klar, ob das Landhotel am gewünschten Standort überhaupt genehmigt wird. " Jetzt haben erst einmal die Fachbehörden das Wort". Die Brisanz des Themas ist Ihr jedoch bewusst.

"Ich habe mich schlecht informiert gefühlt", erklärt SPD-Fraktionschefin M. Stetter-Grashei, bezieht das aber in erste Linie auf die Landhotel -Pläne. Den Standort, der als regionaler Grünzug ausgewiesen ist, missbilligt sie......

Ähnlich sieht es B.Hentschke "Für uns ist es eine Standortfrage. Wir wollen uns weder für das eine noch gegen das andere Hotel aussprechen", dagt die Sprecherin der Liste 21.

FWB-Sprecher E.Übelhör dagegen meint, dass er als Mitglied des Technischen Ausschusses für seine Entscheidung pro Landhotel ausreichend Informationen gehabt hat. .

21.01.2005
Persönliche Erklärung von BM Kieser im Amtsblatt 03/2005
zu den in den Flyern von Herrn Link erhobenen Vorwürfen + eine öffentliche Einladung zu einem Informationsabend zum Thema City-Hotel und dem geplanten Landhotel am 01.Februar 2005
01.02.2005
Infoveranstaltung im Bürgerzentrum

Wer sich detaillierte Informationen zum geplanten Landhotel erwartet hatte, wurde enttäuscht. .

03.02.2005
Bericht in der Heilbronner Stimme

..Doch war es wohl nicht allein das Interesse am Kleinkrieg zwischen.....das so viele Gäste zu der Versammlung lockte. Die Bürger haben ganz andere Sorgen. Der vorgesehene Standort unterhalb des Hörnle, der in einem regionalen Grünzug liegt, stößt auf Kritik. Das zeigen auch die 400 Unterschriften die H.L. nach eigenen Angaben bereits gegen das Projekt gesammelt hat..........
"Die Nonnenwiesen sind ein sehr sensibles Gebiet. Wir sind gegen den Standort" sagte der Vorsitzende des Brackenheimer Naturschutzbundes , Adolf Monninger .
Ein Zuhörer aus Dürrenzimmern beschrieb es deftiger:" Man kann kein stinkfeines Hotel bauen und drumherum Mistbrühe führen." Andere haben Angst vor einer Bauruine, wenn das Projekt scheitern sollte.

03.02.2005
Die ersten Gespräche in Sachen IG werden geführt

11.02.2005
Bericht in der Heilbronner Stimme, in dem der Naturschutzbund die Hotel-Pläne an dem Standort kritisiert.

18.03.2005 Die IG laedt alle Interessierten in die Traube nach Dürrenzimmern ein, um darüber zu diskutieren wie der Bau eines Hotels mitten in den Nonnewiesen verhindert werden kann.

Protokoll des Abends
21.03.2005
Bericht in der Heilbronner Stimme v. 21.03.2005

22.03.2005
Vor Ort -Termin mit Bürgermeister Kieser

21.04.2005
Offener Brief an die Gemeinderäte; BM Kieser; Regionalverband; Heilbronner Stimme; Investorengruppe Sauer; Teilnehmer InfoAbend v. 18.03.2005

08.06.2005
Die Anregungen im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung in dieser Sache sind bei der Stadt eingegangen. Als nächsten Schritt, muss sich jetzt der Gemeinderat mit den eingegangenen Anregungen beschäftigen und diese miteinander und gegeneinander abwägen. Wann dies allerdings der Fall sein wird, kann im Moment noch nicht gesagt werden. Wie BM Kieser in der Bürgerfragestunde am 02.06.2005 bekannt gegeben hat, wartet die Verwaltung diesbezüglich noch auf eine Stellungnahme des Vorhabensträgers. Die Abwägung der eingegangenen Anregungen findet auf jeden Fall in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung statt, zu der über das Amtsblatt zu gegebener Zeit eingeladen wird.
   
7.Juli 2005 Bericht in der Heilbronner Stimme von Claudia Schönberger

Kein Landhotel am Fuße des "Hörnle" in Dürrenzimmern
Investoren wollen ohne Zuschüsse des Landes nicht bauen - Pläne hatten bei einem Konkurrenten und bei Umweltschützern für Aufregung gesorgt (der vollstaendiger Bericht)


Ohne die Zuschuesse geht's nicht.. und daß obwohl diese (wenn sie denn ueberhaupt in voller Höhe geflossen waeren) nicht einmal 7 % der zu erwartenden Kosten gedeckt haetten.
Das laesst leider vermuten, daß die Finanzdecke der Investorengruppe nicht sonderlich dick gewesen sein kann
   
   

 


 

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